Chronik 2006

2006 – Neuer Standort im Norden von Neuried.

Im Januar wurde bekannt gegeben, dass der Standort des Kraftwerks zwischen Altenheim und Goldscheuer speziell wegen der guten Bedingungen für Geothermienutzung gewählt wurde. Ursprünglich war die Umsetzung auf Gemarkung Ichenheim geplant. Bereits im Sommer des Jahres sollte die erste Bohrung für die Nutzung der Geothermie erfolgen. Im März wurde uns das Projekt in der Sporthalle in Goldscheuer der Öffentlichkeit vorgestellt. 

Aufgrund seismischer Messungen hat man festgestellt, dass  in ca. 2100 bis 2700 m Tiefe, in Gesteinsschichten des oberen Muschelkalkes und Buntsandsteines, 110 Grad heißes Wasser zu erwarten sei. Im Juni wurden durch eine 3D-Seismische Untersuchung Erkenntnisse über wasserführende Schichten bis in eine Tiefe von 3000 m gewonnen. Man ging von einer „Schüttung“ von 75 l heißem Wasser pro Sekunde aus. Im Juli beantragte Neuried eine Bürgschaft des Landes zur Absicherung des Bohrrisikos, für den Fall des Scheiterns der Bohrung. Am 4. August erfolgte der erste Spatenstich für die Biogasanlage. Im Zusammenhang mit einem Erdwärmeprojekt bebt bei Basel die Erde.

 

 

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